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Beeindruckende 8 Tage erlebten die 40 Teilnehmer/innen der 36. Erlebnisreise des Sportkreises Gießen während einer Rundreise durch Masuren/Ermland, dem südlichen Teil Ostpreußens. Zunächst Besichtigung von Posen mit einer interessanten Altstadt und der ältesten Kirche Polens. Die Rundreise zeigte Ortschaften vom Deutsch Orden im 15. Jh. gegründet und Städte wie Thorn, Strasburg und Allenstein mit dem Kopernikus-Denkmal, hier ein Stadtrundgang – die russische Grenze ist nur 154 km entfernt, dann Nikolaiken (masurisches Venedig)  und das alles in einer großartigen Landschaft mit dunklen Wäldern und kristallklaren Seen (weit über 1000 sollen es sein) eingebettet. Besichtigung der Wallfahrtskirche „Heiligelinde“, dem schönsten Barockbau im ganzen nordöstlichen Polen mit einem besonderen Orgelkonzert; hier bewegen sich an der Orgel befestigte Figuren zur Musik. Besichtigung der Wolfsschanze, einem Führerhauptquartier strategisch in der Nähe der russischen Grenze gelegen mit einer Gedenktafel für Oberst Graf von Stauffenberg zur Erinnerung an den Putsch. Besuch einer „Bauernhochzeit“ mit  typisch polnischer Küche und Kutschfahrt durch die herrliche Landschaft. Die Führung durch die Marienburg war eine faszinierende Reise ins Mittelalter. Von den Deutschen Ordensrittern erbaut, ist sie eine der gewaltigsten Burgen Europas (UNESCO Welterbe). Der Aufenthalt in der ehemaligen Hansestadt Danzig, der Königin der Ostsee: total beeindruckend. Stadtrundgänge durch die Rechtsstadt mit unzähligen Sehenswürdigkeiten, der Besuch einer Bernstein-Manufaktur, die Besichtigung der Marienkirche, dem größte Backsteinbau der Welt waren großartig. In der Kathedrale von Oliwa begeisterte ein Orgelkonzert auf der Rokoko-Orgel mit ihrem einzigartigen Klang. Der Aufenthalt in Zoppot, einem mondänen Badeort beeindruckte genauso wie der Besuch von Gdingen mit seinem Hafen, in dem  historische Schiffe liegen. Durch die Kaschubei mit eigener anerkannter Sprache und besonderen überlieferten Bräuchen (immer in der Nähe der Ostsee entlang) wurde das letzte Ziel, Stettin erreicht. Bei einem Spaziergang durch die Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten wurde die Haken-Terrasse erreicht, über die man über eine imposante Freitreppe die Oder erreicht. Die komplette Reise wurde von einer überaus kompetenten Reiseleiterin begleitet, die mit ihrem Wissen die Fahrt zusätzlich besonders machte.

Doris Lochmüller

 

Veröffentlicht: 16 Juli 2019

Auch in diesem Jahr hat der Sportkreis Gießen wieder die Schulsportler des Jahres ausgezeichnet.  Diesen Titel konnten Schülerinnen und Schüler erwerben, wenn sie von ihrer jeweiligen Grundschule im Bereich des Sportkreises Gießen vorgeschlagen  wurden. Dabei galt es nicht nur sehr gute sportliche Leistungen vorzuweisen, sondern ein Schwerpunkt lag auf dem sozialen Engagement. Wie in den vergangenen Jahren stellte die Firma „Footpower“ ihre Räumlichkeiten für die Verleihung zur Verfügung. Der Geschäftsführer, Lothar Jahrling, würdigte in seiner Begrüßungsansprache die Arbeit des Sportkreises. Die für den Bereich Schule und Verein Verantwortliche im Sportkreis Gießen Wiebke Schoneweg-Metz führte in Vertretung für den abwesenden Sportkreisvorsitzenden Prof. Heinz Zielinski die Ehrung durch, flankiert  von  den beiden Vorstandsmitgliedern Dr. Klaus-Dieter Greilich und Ingrid Hubing. Umrahmt wurde die Veranstaltung von Tanzdarbietungen der TSG Blau-Gold Gießen unter ihrem Vorsitzenden Bernd Zirkler.

                               Foto: Simon Mones/ Gießener Allgemeine Zeitung

Veröffentlicht: 10 Juli 2019

Eine Alternative wäre es gewesen, nach den ersten Ausführungen des hessischen Staatssekretärs und Regierungssprecher Michael Bußer die Veranstaltung abzubrechen und sich dem Grillbuffet mit Thüringer Bratwürsten, mit Zitronengras marinierten Geflügelspießen und Schweinenackensteaks zu widmen. Denn Bußers Aussage „Mangelnder Respekt ist der Anfang allen Übels“ werden wahrscheinlich alle Gäste der Veranstaltung „Respekt im Umgang mit Schiedsrichtern“ zugestimmt haben. Doch die folgenden Gesprächsbeiträge bei 38, 39 Grad im (bezeichnenderweise) Wintergarten der Sportschule Grünberg lohnten, sodass das Buffet warten musste. Denn der Sportkreis Gießen und der Kreisfußballausschuss mit Heinz Zielinski und Henry Mohr an der Spitze hatten eine illustre, rund 80-köpfige Besucherschar angelockt.

So waren vor allem viele Schiedsrichter, Kampfrichter, Wertungsrichter und entsprechende Verbandsvertreter im Raum zu finden. Und imGegensatz zu anderen Sportarten wussten beispielsweise die Tanzsportler nur wenig über Differenzen bei der Wertungsvergabe zu berichten. Und auch Thomas Böhme vom RSV Lahn-Dill wiegelte für den Rollstuhlsport eher ab: „Fehlentscheidungen gibt es bei uns nicht so oft.“ Natürlich gebe es auch einmal Situationen, in denen man mit den Schiedsrichtern rede, erzählte der vielfache Rollstuhlbasketball-Nationalspieler. Wies aber gleichzeitig auf ein generelles Problem hin: „Wenn ich mich auf den Schiedsrichter fokussiere, dann nehme ich mich aus dem Spiel.“ Der Gießener Basketball-Schiedsrichter Erik Etzelmüller wollte die Problematik in seiner Sportart ebenfalls nicht allzu hoch hängen. Er schickte zwar voraus, dass „Respekt gegenüber den Schiedsrichtern von Anfang an vorhanden“ sein sollte. Aber der Grundsatz, dass im Basketball mindestens zwei Referees pro Spiel zum Einsatz kommen, bedeute einen Vorteil für junge Schiedsrichter, dass sie anfangs mit älteren zusammenpfeifen und reifen könnten. Ein Ansatz, der in anderer Form auch im Fußball und Handball zum Tragen kommt. So berichtete der langjährige Bundesliga-Schiedsrichter und Funktionär Lutz Wagner vom Ansatz imFußball, junge Unparteiische durch Paten betreuen zu lassen. Auch für Wagner ist es wichtig, dass die Anfänger Zeit zumReifen haben. Ein Problem, das sich im Handball ähnlich gestaltet, wie Tobias Lambmann als Bezirksschiedsrichterwart ausführte. Denn an der Basis seien meist junge Leute imEinsatz, „die noch nicht die entsprechende Persönlichkeit haben“.

Als einziger weibliche Vertreterin in den Gesprächsrunden wies Jacky Klippert auf eine ganz andere Situation im Frauenfußball hin. „Bei Frauen wird nicht gemeckert. Da wird meist auf Augenhöhe kommuniziert.“ Andererseits seien nach ihrer Erfahrung Frauen „deutlich nachtragender“.

Einen anderen Aspekt wollte der Hüttenberger Zweitliga-Handballer Mario Fernandes herausgestellt haben. Für einen guten Spielverlauf sei es wichtig, schon vor dem Anpfiff „für eine gute Stimmung mit den Schiedsrichtern“ zu sorgen. Ein Ansatz, der auch im Sinne von Lutz Wagner war. Man müsse „ein gutes Klima vor dem Prozess erschaffen“. Zudem sei es wichtig, die Multiplikatoren in den Mannschaften auszumachen, um Einfluss ausüben zu können.

Das bestärkte Walter Eschweiler, die lebende Legende der Fußball-Schiedsrichter mit seiner Aussage, dass sich seine Zunft zum einen „nicht so tierisch ernst nehmen“ solle. Zudem müsse man selbst die Spieler respektvoll behandeln. Es gebe so viele Gelegenheiten, diesen imVorbeilaufen ein nettes Wort zu sagen, führte die mittlerweile 83 Jahre alte rheinische Frohnatur aus. Und gab dem Auditorium den nachdenkenswerten Satz mit auf den Weg: „Der Schiedsrichter ist nicht der Vorgesetzte der Spieler, sondern der Mittler der Regeln.“ Doch auch die vielen Anekdoten Eschweilers konnten nicht das große Problem kaschieren, das mittlerweile viele Sportarten umtreibt: Die zunehmende Unfairness vieler Eltern. „Eltern sind oftmals die schlechtesten Vorbilder“, urteilte Lutz Wagner. Florian Lambmann sagte für denHandball: „Auch wir haben ein großes Problem mit den Eltern.“ Was Erik Etzelmüller für denBasketball mit ähnlichen Worten formulierte. Und es darf davon ausgegangen werden, dass diese Thematik Gesprächsstoff in den Kleingruppen war, als es endlich zum Grillbuffet ging.

Bericht : Albert Mehl

                                                        

                                                           Unter den Vorzeichen des Respekts zumGruppenbild in Grünberg vereint: (hinten von links) Staatssekretär Michael Bußer, Florian Lambmann, Mario Fernandes, Henry Mohr,

                                                          Heinz Zielinski, Ulli Will, Lutz Wagner; (vorne v. l.) Erik Etzelmüller, Walter Eschweiler, Thomas Böhme, Jacky Klippert.    Foto: Mohr

 

 

Veröffentlicht: 08 Juli 2019

In den Räumlichkeiten der Geschäftsstelle des Sportkreises Gießen übergab der Vorsitzende Prof. Dr. Heinz Zielinski Bewilligungsbescheide an 15 Vereine im Gesamtvolumen von 45123,49 €. In seiner Begrüßung  betonte er, dass diese Überreichungen stets eine willkommene Gelegenheit ist, mit den Vereinen ins Gespräch zu kommen und sich über die Probleme vor Ort zu informieren.

Der Reit- und Fahrverein Gießen 1909 e.V. wird seine Außenanlage erneuern. (617,31 €). Seine Überdachungen an der Außenseite des Sportplatzes möchte der Turn- und Sportverein 1907 Allendorf-Lumda erneuern. ( 313,65 €) Durch einen Sturmschaden ist die Erneuerung des Zaunes notwendig geworden. Dafür sind die Zuschüsse des Tennisclub Grün-Weiß Langgöns 1976. (648,63 €) Der TSV 1846 Hungen e.V. konnte gleich zwei Bewilligungsbescheide entgegen nehmen. Zum einen ist die Dachsanierung notwendig, zum Anderen  braucht die wieder belebte Leichtathletikabteilung neue Gerätschaften zur Ausübung ihrer Sportart. (1674,63 € und 264,83 €). Der VfR 1920 Lich e.V. ist ein reiner Fußballverein, der zur Pflege seines Kunstrasenplatzes Gerätschaften benötigt,  durch die das Granulat besser eingearbeitet werden kann. (1561,47 €). Gleich zwei Schützenvereine werden je zwei neue Gewehre anschaffen, der Schützenverein 1937 Salzböden e.V. (1604,00 €) und der Schützenverein Londorf (1605,00 €). Neben Fußball betreut der SV Blau-Weiß Espa 1981 auch die Sportgruppen Aerobic und Kinderturnen. Dafür ist es  dringend notwendig, die sanitären Anlagen des Vereinsheims und die Heizungsanlage zu sanieren. (2176,09 €). Der ASC Licher Wald e.V. war ursprünglich ein reiner Laufverein. Mittlerweile hat er sein Übungsangebot auf die gesamte Leichtathletik erweitert, vor allem im Kinder- und Jugendbereich. Insofern wird der Zuschuss des Landessportbundes für die Sanierung einer Hochsprunganlage verwandt. (2633,23 €). Die Tennisabteilung des TV 1864 Hausen  saniert ihre Tennisplätze. (1559,94 €). Ihre Beleuchtungsanlage auf LED-Lampen umstellen möchte der Reit- und Fahrverein Horlofftal Hungen e.V. Darüber hinaus müssen die Fenster und Türen des Vereinsheims saniert werden. (3464,71 €). 300 Mitglieder zählt der Sportverein 1958 Gonterskirchen e.V. Er möchte mit einer Überdachung das Vereinsheim erweitern und einen Freisitz gestalten. (5.000,00 €). Auch der Tennisclub Rot-Weiß 1971 Lich e.V. möchte seine Sportanlagen sanieren. Er besitzt sechs Tennisplätze, von denen  zwei in die Jahre gekommen sind. (7.000,00 €). Auch das Sportheim des SV Beltershain e.V. ist 40 Jahre alt. Die Dachsanierung und Erneuerung der Heizung sind die angestrebten Verbesserungen. (7000,00 €). Den größten Teil der Zuschüsse erhielt der Sportverein 1899 Staufenberg e.V. für dringend notwendige Maßnahmen zum Um- und Anbau des Vereinsheims. (8000,00 €).

 

Veröffentlicht: 10 Mai 2019

Egal ob Beachvolleyball, Skateboard oder Bowling – all das und noch vieles mehr war am Samstag, den 23.03.2019, beim Jugendhauptausschuss der Sportjugend Hessen in Rüdesheim möglich. Hierbei lagen die einzelnen „Spielfelder“ meist direkt nebeneinander und konnten sich innerhalb weniger Sekunden bspw. von einem malerischen Strandabschnitt in einen düsteren Skater Park verwandeln. Wie das gehen soll?! Naja – einige „Klicks“ reichten dazu aus…

Der erste Jugendhauptausschuss im Jahr 2019, bei welchem stets alle Jugendvertreter*innen der Sportkreise und –verbände Hessens partizipieren und sich gegenseitig mit vielfältigen Ideen und Projekten unterstützen können, befasste sich diesmal mit dem Thema „E-Sports“ und zahlreichen Fragestellungen, inwieweit es sich hierbei um einen „richtigen“ bzw. „echten“ Sport handelt. So wurde anfangs mithilfe eines Impulsvortrags der weite Begriff des „E-Sports“ durch Daniel Illmer (DOSB) in „E-Gaming“ und „Virtual Sports“ unterschieden. Im weiteren Verlauf des Tages stand ein erfahrungsorientierter Zugang bzgl. der Thematik im Vordergrund, bei welcher immer wieder wechselwirkend virtuelle Sportarten bzw. technisch unterstützte Sportgeräte mit traditionellen sportlichen Betätigungsformen verglichen werden konnten. Das Motto lautete also: Kennenlernen, Einordnen & Ausprobieren.

In diesem Kontext konnte man seine Fähigkeiten im Tennis auf digitale und analoge Weise erproben, mit oder ohne Fernbedienung Skateboard fahren und auch auf der Leinwand bowlen, kicken oder beachen. Auch Drohnenfliegen für Anfänger war dabei.

Inwieweit sich eine „digitale Sportszene“ innerhalb der nächsten Jahre entwickeln wird und vor allem welche Position dieser global aufstrebende Bereich zum organisierten Sport einnehmen wird, bleibt mit gespanntem aber auch kritischem Interesse abzuwarten bzw. zu beobachten.

                                                                

Veröffentlicht: 29 März 2019

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